Reiseberichte

Bereits seit über 10 Jahren berichten unsere Gäste von ihren unvergesslichen Erlebnissen auf Ihren Afrika Reisen. Sei es, weil sie sich einen Lebenstraum erfüllt haben und den höchsten Berg Afrikas bezwungen haben, Elefanten und Löwen auf einer atemberaubenden Safari begegnet sind oder einfach nur an einem der Traumstrände des Indischen Ozeans relaxt haben. Lesen Sie hier von ihren Erfahrungen!

Ein absolutes "Filet Stück" auf dem afrikanischen Kontinent

25.03.2019

Liebe Frau Sirikwa, geschätztes Team,

wir waren schon von Südafrika (Selbstfahrer) begeistert, aber Afrika volks-, natur- und tiernah zu erleben, war in der von uns bereisten nordöstlichen Ecke Tansanias in nicht zu erahnendem Umfang möglich. Ein absolutes "Filet-Stück" auf dem afrikanischen Kontinent, wobei zum Genuss in sehr hohem Masse auch Ihre exzellente Planung und Organisation beitrugen.

Die Entscheidung, sich ohne weitere Mitreisende auf den Driver-Guide einlassen zu dürfen, erwies sich als sehr empfehlenswert. Ihrer gründlichen Vorbefragung ist es wohl auch zu verdanken, dass wir einen absolut passenden, recht gut ausgebildeten und mit umfangreichen Unterlagen ausgerüsteten Fahrer hatten, mit dem wir uns sofort gut verstanden. Ein wichtiges Momentum, weil das Gelingen einer Safari ganz wesentlich vom gegenseitigen Respekt und von einem entspannten Miteinander bestimmt wird. So erzählte uns der gute Mann auch Geschichten von Reisegästen, die wir an seiner Stelle wahrscheinlich aus dem Auto geschmissen hätten.

Die Big Five gezeigt zu haben, ist wohl Ehrensache. Das gelang natürlich. Uns interessierten aber auch die unzähligen anderen Tiere und Pflanzen hinsichtlich ihrer Bedeutung in diesem einzigartigen und hochkomplexen Ökosystem. Hierbei war unser Guide wiederum eine präzise Informationsquelle.

Als wir einem Mistkäfer beim Vergraben seiner Kugel zuschauten, konnten die herbeigeeilten Wazungus nicht fassen, dass wir so einen Schmarrn anschauen, ein fast handtellergroßer schwarzer Käfer hakte sich am Arm so fest ein, dass man ihn förmlich runterzupfen musste, Zebra-Aas stinkt ermbärmlich, Akazien haben fürchterliche Dornen, .........

Sehr beeindruckend war die Absenz von Zivilisationsgeräuschen (abgesehen von den Toyota-Dieselmotoren und der Funkgerätekommunikation tagsüber) und die so empfundene Ruhe. Wie unglaublich leise ein Elefant auftritt, werden wir nicht vergessen.

Die grossen Tiere haben uns natürlich schon auch gewaltig beindruckt.

Da wurde ein junger Büffel-Bulle morgens um 6.30 Uhr von einem Löwenrudel final gestellt und das Frühstücksbuffet eröffnet. Die Hyänen sangen die ganze Nacht hindurch.

Was ein Leopard für ein Kraftpaket ist, liess sich erahnen, als er einen Baumstamm erklomm. Ein Gepard muss wohl immer auf der Hut vor Beuteräubern sein und seinen Fang versteckt fressen. „Masharubus“ (Spitzname für Löwenmänner) sind echte Paschas. Und so gab es noch viele Eindrücke und Erlebnisse, von denen wir wohl sehr lange träumen und erzählen werden, die man aber einfach nur voll erfassen kann, wenn man sie erlebt hat.

Sansibar im Next Paradise war eine unglaubliche Entspannung.
Vollservice mit Traumunterkunft, -verpflegung und -strand. Im warmen Wasser des Indischen Ozeans könnte man unendlich lang schnorcheln.

Die Bevölkerung, mit der wir in Kontakt treten konnten, zeigte sich aufgeschlossen und freundlich hilfsbereit.

Manchmal mochten wir vom Guide beschützten und geführten "Millionäre aus Europa" jedoch vor Scham im Boden versinken angesichts der Armut eines Grossteils der Bevölkerung und der teils sehr bescheidenen Infrastruktur eines potentiell dermassen reichen Landes.
Wäre uns das jedoch eine konsequente Herzensangelegenheit gewesen, hätten wir nicht in den Flieger steigen dürfen und die Kosten für die Reise gezielt spenden müssen.
Vielleicht konnten wir ja auf regionaler Ebene ein wenig zum direkten Wohle der Menschen beitragen.
Plastikmüll ist die globale Pest des 21. Jahrhunderts.

So genossen wir einen weiteren prägenden Blick über den Tellerrand unser Provenienz hinaus, erhielten auf viele Fragen Antworten, eins blieb jedoch unklar: Warum gibt es nirgends Bierdeckel?
Diese wären ökologisch vertretbar (cardboard), wiederverwendbar, multifunktional (Notizen machen, Unterleger für Wackeltische, bei rechteckigem Format kann man Häuserl bauen, etc.) und gute Werbeträger, so man nicht ständig die Kondensat-Seen der allermeist sehr gut gekühlten Kaltgetränke aufzuwischen bräuchte

Und immer gut mit Repellents einschmieren, da würgt es die Tse-Tse-Fliege förmlich (wir bitten, die implizierte Portion Ironie zu registrieren).

Eine grandiose Reise!

Ursula und Anton

Impressionen

Zurück zur Übersicht