Reiseberichte

Bereits seit über 10 Jahren berichten unsere Gäste von ihren unvergesslichen Erlebnissen auf Ihren Afrika Reisen. Sei es, weil sie sich einen Lebenstraum erfüllt haben und den höchsten Berg Afrikas bezwungen haben, Elefanten und Löwen auf einer atemberaubenden Safari begegnet sind oder einfach nur an einem der Traumstrände des Indischen Ozeans relaxt haben. Lesen Sie hier von ihren Erfahrungen!

Reise in die Usambara Berge

21.02.2019

Reise in die Usambara-Berge inTansania – Februar 2019

Wer kennt sie nicht, die kleinen Usambara-Veilchen, die es früher in den Blumengeschäften gab und da klang das Reiseziel „Usambara-Berge“ ganz verlockend.

Von Arusha in fünf Stunden Fahrt auf guten Straßen geht es bis Mombo, von dort auf immer abenteuerlicher werdenden Pisten hinauf nach Mambo, dem letzten Dorf am Kliff. Dort liegt die Mambo View Öko Lodge mit ihren kleinen, einfachen Gästehäuschen ganz wunderbar ruhig und mit herrlichem Ausblick, mit etwas Glück sogar bis zum „Kibo“.

Der Empfang ist herzlich, der Service sehr gut und das Essen einfach und sehr lecker und auch für Vegetarier ein Schmaus.

Wir haben drei Wanderungen gebucht und Yussuf wird unser Guide sein.

Am ersten Tag geht es ans Kliff:

Und von dort durch Kulturlandschaft nach Tena und zurück nach Mambo.

Yussuf kennt jede Pflanze und jede Blume und ihre Wirkungen und er wird nicht müde, uns alles zu erklären.

Unterwegs treffen wir auf junge Frauen, die an einem Brunnen, der von der Lodge finanziert wurde, frische Wasser holen.

Weiter geht es zu den unendlich vielen kleinen Bauernhöfen, die z.T. noch die alten Obstbäume der deutschen Kolonialisten im Garten haben, die diese damals angepflanzt haben.

Wir sehen, wir früher die Häuser aus Lehm gebaut wurden und was so alles auf den Feldern wächst.

Auch das eine oder andere Tier entdecken wir.

Und Kinder sind überall mit dabei – wenn die Schule aus ist.

Wir sehen, wie Ziegel hergestellt und gebrannt werden und wie der Mais aussieht, wenn er geerntet ist.

Am nächsten Tag geht es in den Regenwald. Ein letztes Stück des ehemals großen Regenwaldes ist noch übrig und steht unter Schutz, beobachtet von ernst zu nehmenden Wächtern.

Zwischen Urwaldriesen und Riesenfarnen findet Yussuf ganz sicher den Weg und zeigt uns sogar die seltene Feuerblume.

Wir laufen bis zum Wasserfall und dann auf verschlungenen Pfaden zurück in das Dorf am anderen Ende des Dschungels. Dort holt uns der Fahrer mit dem Jeep ab, um uns auf mehr als abenteuerlichen Pfaden wieder zurück in die Lodge zu bringen.

Am dritten Tag steht die Höhle auf dem Programm.

Auch hier ist Yussuf kundig und führt uns zu einem überhängendenFelsen, hinter dem einst eine große Höhle lag, die aber heute zusammengebrochen ist und in die wir nur kriechend hineinkamen.  Auch ein Abenteuer! Aber dann gab es noch eine kleine Kletterpartie für die Mutigen.

Das Umsabara-Veilchen haben wir nicht gefunden, aber eine grandiose Landschaft mit ungewöhnlichen Schätzen und Menschen.

Bei der s dem Tal konnten wir noch einmal sehen, wie fruchtbar das Tal ist und wir verstehen, warum sich damals, vor über hundert Jahren deutsche Siedler hier niedergelassen haben.

Und mit am besten ist der Wein, den die Benediktiner-Mönche von Lushoto bis heute produzieren.

Als wir wieder in dem quirligen Mombo zurück ankommen, vermissen wir auch schon das schöne, grüne und ruhige Tal in den Usambara-Bergen mit seinen freundlichen Bewohnern.

 

Text und Fotos: Marita Rings-Kleer

Impressionen

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