Reiseberichte

Bereits seit über 10 Jahren berichten unsere Gäste von ihren unvergesslichen Erlebnissen auf Ihren Afrika Reisen. Sei es, weil sie sich einen Lebenstraum erfüllt haben und den höchsten Berg Afrikas bezwungen haben, Elefanten und Löwen auf einer atemberaubenden Safari begegnet sind oder einfach nur an einem der Traumstrände des Indischen Ozeans relaxt haben. Lesen Sie hier von ihren Erfahrungen!

Schwer zu toppen!

01.08. 2011

Liebe Annette,

wir möchten uns ganz herzlich für unseren wunderbaren Urlaub bedanken, der wahrscheinlich so schnell nicht mehr zu toppen ist.

Du hast uns so ein tolles, individuelles Programm zusammengestellt, das total auf uns zugeschnitten war. So unternahmen wir mehrere Tagesausflüge, machten eine 3-tägige Safri sowie einen all inclusive Badeurlaub auf Sansibar. Die letzten 4 Tage unserer fast 3-wöchigen Reise verbrachten wir auf einer Mini-Trauminsel mit Häuschen direkt am weißen Sandstrand.

Für Deine künftigen Kunden und Afrika-Interessierte möchte ich hier von unserem Super-Urlaub etwas berichten: 

Bei Sonnenaufgang, mit Blick auf den Kilimanjaro und Mount Meru landeten wir am Kilimanjaro Airport.

 

Den ersten Tagesausflug machten wir von Arusha aus zu der Kaffeplantage „KAHAWA SHAMBA CAMPSITE“ am Kilimanjaro. Die Hinfahrt bot uns schon tolle Eindrücke von Land und Menschen.

Bei einer Führung durch die Plantage lernten wir alles über den Anbau, die Ernte und die Produktion von der Aribika-Bohne. So tranken und genossen wir dann letztendlich den Kaffee von den Bohnen, die wir eigens gereinigt, über ein Lagerfeuer geröstet und im Mörser zerkleinert haben.

„MUNGU AKUBARIKI“ = Dankeschön > Gott segne dich.

„JAMBO“ = Hallo

 

Der nächste Tagesausflug ging zum Arusha-Natinalpark nach dem Motto „HAKUNA MATATA“ = Alles kein Problem. Jerry, unser liebenswerter und professioneller Fahrer, sowie Saidi unser Dolmetscher begleiteten uns auch die nächsten Tage. Wir hatten eine überwältigende Anreise durch die grüne Hölle, Natur pur! Im Park konnten wir mit Büffelherden, Zebras, Warzenschweinen, Giraffen, Meerkatzen, Wasserböcken, Mantelaffen, Pavianen und mit Tausenden von Flamingos Bekanntschaft machen. Wir machten dann auch noch einen kleinen Fußmarsch mit unserer Rancherin zu einem Wasserfall mitten durch eine Pavian-Horde.

 

Unsere 3-tägige Safari begann mit der Anfahrt zum Tarangire-Nationalpark, durch eine Ebene mit vielen Maasai-Dörfern. Dieser Park überwältigt von Anfang an mit einer Vielzahl von Tieren, man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll: Termitenhügel, Affenbrotbäume, Strauße, Gnus, Gazellen, Elefanten, Löwen, Antilopen, Zebras, Wasserböcke, Dikdiks und vieles mehr. Im Maramboi Tented Camp angekommen konnten wir noch den Sonnenuntergang mit Blick zum Lake Manyara -See und zum Anstieg des großen Grabenbruchs genießen. Nach lecker Anbendessen bei Kerzenschein übernachteten wir im komfortablen, feststehenden Zelt (mit Sanitäreinrichtung), so als schliefen wir unter freiem Himmel, bei einer leichten Brise Wind und zirpenden Grillen. Geweckt vom Vogelgezwitscher machten wir uns nach einem guten Frühstück auf den Weg zum Ngorongoro-Krater. Schon bei der Anreise begegneten uns Giraffen, Zebras und Elefanten. Wir erklommen durch eine fantastische Flora 2.400 m Höhe (mit dem Geländewagen) und hatten einen unvergesslichen Blick in den Krater, der so groß wie der Bodensee ist. Bei einer Pirschfahrt durch den Krater sehen wir wieder eine Vielzahl an Tieren. Unter anderem auch Flusspferde, Schakale, Hyänen, einen Gepard, ein Nashorn und verfressene Milane, die mir im Sturzflug das Sandwich aus der Hand klauten ;-) Übernachtet haben wir im Ngorongoro Farm-House, umgegen von einem duftenden Blütenmeer. Eine vornehme Lodge im Kolonialstil, die uns sehr gut gefallen hat. Am nächsten Tag hatten wir eine kurze Anreise zum Lake Manyara Park, durch eine üppige Vegetation, die uns immer wieder aufs Neue begeistert. Wir konnten wieder viele Tiere und Tierherden bewundern, die alle friedlich nebeneinander weideten, - so muss es im Paradies sein.

 

So viele Eindücke innerhalb ein paar Tagen, wir litten echt an „Reizüberflutung“.

Auf einem weiteren Tagesausflug besuchten wir die Maasai im Dorf Olpopongi. Dort wurden wir herzlich mit dem Gesang von den Maasai in Empfang genommen. Im „nachgebauten“ Dorf haben wir sehr viel über die Lebensweise, die Bräuche und Sitten und ihre Ernährung uvm. erfahren. Nach der Besichtigung einer Maasai-Hütte machten wir eine kleine Wanderung rund ums Dorf und lernten von den Maasai, was die Natur so zu bieten hat. So zeigten sie uns Heil- und Giftpflanzen und den Strauch aus dem sie ihre „Zahnbürsten“ machen. (Die Maasai haben alle schöne weiße Zähne.) Sie erklärten uns, wie sie ihre Hütten bauen. Ein wirklich beeindruckender Tag, der uns auch zum Nachdenken brachte. Genau so herzlich und mit Maasai-Gesang wurden wir auch wieder verabschiedet.

 

Am nächsten Tag landeten wir nach einem 1-stündigen Innlandsflug auf der Insel Sansibar. Die Fahrt durch das grüne Juwel begeisterte uns ebenso wie das Karafuu Beach Resort. Schönes Appartement mit Balkon, gepflegte Anlage, weißer Strand, lecker Essen, nettes Personal, was will man mehr. Jetzt müssen wir erst mal runter kommen, von all den vielen Eindrücken. Das gelingt uns schon nach kurzer Zeit beim Relaxen, Lesen, Schwimmen, Essen und Trinken, Liegen unter Palmen, Strandspaziergängen, Gala-Dinner, Massagen . . .

Kann das noch getoppt werden?

 

Vor der Überfahrt mit einem kleinen Boot auf Grave Island besichtigten wir noch spontan, (von Annette kurz organisiert) mit einem deutschsprechenden Guide, Stone town. So sahen wir den Fleisch- und Fischmarkt mit all seinen Eindrücken und „Gerüchen“, eine Kirche, das „Freddy Mercury House“ und das Haus der Wunder. Auch machten wir uns einen Eindruck von den vielen kleinen aber lebhaften Gassen mit vielen Ständen und bunten Tüchern. Auch beeindruckten uns die aufwändig geschnitzten Haustüren.

Dann kamen wir endlich in unser kleines Paradies Chapwani, eine ein Kilometer lange Insel mit nur 5 einfachen Doppelhäuschen direkt am weißen Strand. Ich dachte echt ich träume, das kann doch nicht war sein. Also wer die Einsamkeit liebt, der ist hier wirklich richtig. Wir waren nur 6 Gäste auf der Insel und wurden nach Strich und Faden von den liebenswerten, herzlichen Mitarbeitern verwöhnt. Auch konnte man wunderbar im warmen, glasklaren Wasser schwimmen und abends den Sonnenuntergang bei einem servierten Snack genießen. Da waren dann auch überall kleine Einsiedlerkrebse unterwegs. Wir fanden sie sehr süß. An unserem letzten Abend bekamen wir ein Candlelight-Dinner direkt vor unserem Häuschen am Strand serviert inkl. Meer rauschen und einem sternenklaren Himmel. Für uns war dieser Aufenthalt ein wunderbares Finale unserer Tansania-Reise. Wir haben uns in dieses Land verliebt.

 

Eine unserer schönsten Reisen, - bisher. Afrika, - wir kommen wieder.

Asante Sana Annette

Hanni&Nobbi

Karibu TENA :-)

Impressionen

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