Reiseberichte

Bereits seit über 10 Jahren berichten unsere Gäste von ihren unvergesslichen Erlebnissen auf Ihren Afrika Reisen. Sei es, weil sie sich einen Lebenstraum erfüllt haben und den höchsten Berg Afrikas bezwungen haben, Elefanten und Löwen auf einer atemberaubenden Safari begegnet sind oder einfach nur an einem der Traumstrände des Indischen Ozeans relaxt haben. Lesen Sie hier von ihren Erfahrungen!

Einfach einmalig

08.03. 2010

Hallo Annette,

freu mich riesig für eure neue Homepage. Kann‘s kaum erwarten, da drin rumzustöbern. Ein Besuch auf eurer Homepage ist für mich immer wie ein kurzer Ausflug zurück zu unserer schönen Tansaniareise.

Drei Wochen Zeit brachten wir mit, die ihr uns bestens geplant hattet.  Vom 12. Januar bis zum 1. Februar 2010 sollte der Tansaniaurlaub endlich Wirklichkeit werden. 
Mit dem Nachtflug nach Kilimanjaro fing es schon an, so konnten wir noch am Ankunftstag, nach ein paar entspannenden Stunden in der Outpost Lodge in Arusha, den Arusha-Nationalpark besichtigen, der wirklich sehr empfehlenswert ist. Man erwartet ja nichts großartiges von so einem „kleinen“ Park (klein verhältnismäßig zu den bekannteren Riesenparks wie z. B. der Serengeti). Und dann wurden wir wahrlich überrascht mit einer Fülle an Tieren. Das war sozusagen eine herrliche Begrüßung in diesem wunderschönen Land.
Am nächsten Tag gings dann richtig los Richtung Manyara. Es sind zwar meist „kurze“ (150-200km) Strecken, dafür man aber mehr als 3-5 Stunden benötigt, die einem aber niemals langweilig erscheinen. Weil man nie satt wird vom Sehen.  Also besuchten wir am 2. Tag den Lake-Manyara-Nationalpark, der ebenfalls sehr empfehlenswert ist. Die Landschaft dort ist einmalig. Währenddessen wurde unser Zelt im Jambo Campsite aufgebaut. Sehr praktisch und servicereich, man braucht sich quasi um nix zu kümmern. Am 3. Tag fuhren wir weiter zum Lake Natron. Die Fahrt war ein einziges Geschaukele, jedoch sehr interessant wiederrum vom Sehen und Staunen. Man fährt stundenlang, ohne dass einem auch nur ein einziges Auto entgegenkommt. Hier und da mal eine kleine Siedlung, aber ansonsten kommt man sich wirklich wie in der Wildnis vor. Beim Lake Natron bezogen wir die Lake-Natron-Tendet Camp (von moivaro). Hier wurden wir herzlichst begrüßt, wir machten einen Ausflug zu einem Wasserfall unter der Führung von einem Maasai, derjenige führte uns dann auch am nächsten Tag zum Lake Natron runter. Im Nachhinein muss ich sagen, war das hier die spannendste Zeit. Wir durften dann auch das Dorf von diesem Maasai besuchen, die dann auch einen Tanz für uns aufführten. Es kam uns überhaupt sehr authentisch vor, da wir die einzigen Besucher hier waren und die Maasais hier wirklich so leben. Danach ging eine ermüdende lange Reise über und durch die Bergwelt Richtung Serengeti weiter. Wir fuhren den ganzen Tag über sehr schlechte Pisten, Flussläufe. Erdrisse in der Straße machten so manchen Weg unpassierbar, dass wir ausweichen mussten durch Dörfer zu fahren, da wo normalerweise kein Touri jemals vorbeikommt. In der Serengeti verbrachten wir 2 Nächte, die trotz der dortigen Sommerzeit, sehr kalt waren. Die Serengeti war auch ganz anders wie ich sie mir vorgestellt habe. Sie war blühend und grünend und sehr weitläufig. Daraufhin fuhren wir zum Ngorongoro-Krater. Die Fahrt dahin war schon spektakulär wegen der riesigen Gnuherden. Wir bezogen da die Ngorongoro Wildlife Lodge, ein riesiges Hotel mit herrlichem Panoramablick in den Krater. Es tut auch gut zwischen den Camps auch mal in einem schönen Hotel zu nächtigen, um ordentlich duschen zu können. Tags drauf machten wir eine Kratertour, die das Highlight überhaupt auf dieser Reise war. Eine solche Fülle an unterschiedlichen Tieren war uns bislang noch nicht begegnet. Und die Landschaft toppt natürlich noch alles. Auf alle Fälle sehr empfehlenswert. Zum Schluss der Safari besuchten wir noch den Tarangire Nationalpark, der landschaftlich zwar sehr schön war, aber außer Elefanten nicht viel mehr sahen. War aber auch schön. Somit waren die ersten zehn Tage bereits verstrichen und wir flogen von Arusha nach Sansibar. Da verbrachten wir die ersten fünf Tage an der Ostküste in der Bahari View Lodge. Es waren die entspannendsten Tage überhaupt hier. Es stehn ca. 14 Bungalows zur Verfügung, die eine traditionelle und stilvolle Einrichtung haben, sehr sauber sind, die Wege zum Restaurant, Bar, etc. sind sandig, man hat hier ein absolutes Karibikfeeling. Das Essen und der Service waren vorzüglich hier. Man kann von hier aus den Jozani Forest oder die Safari Blue als Ausflug buchen. Sie sind beide sehr empfehlenswert. Die letzten fünf Tage verbrachten wir in der Hakuna Matata Lodge an der Westküste nahe Stone Town. Diese Lodge ist einfach nur himmlisch. Das deutsche Ehepaar, die vor ein paar Jahren ausgewandert sind und sich hier mit dieser Anlage selbständig gemacht haben, sind sehr nett, zuvorkommend und bewirten ihre Gäste persönlich. Rose zaubert jeden Abend herrliche Sachen, vor allem aus frischem Fisch. Von hier aus kann man ebenfalls Ausflüge buchen. Sehr praktisch ist die Spice-Tour, da die Anfahrt nur ca. 10-15 Minuten dauert und Stone Town, da haben wir allerdings auf eine Stadtführung verzichtet und sind alleine durch diese Stadt nach eigenem Gusto rumgelaufen. Wir machten auch einen Ausflug zu einer Sandbank inklusive Picknickkorb, der zwar nicht günstig war, aber lohnenswert und einmalig schön. 
Alles in allem waren wir jederzeit zu 100% gut betreut, hatten supergute Serviceleistungen, die Transporte von und zu den Hotels, Flügen etc. klappte einwandfrei. Wir danken Ihnen liebe Familie Sirikwa, dass Sie uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen, dass wir uns auf Sie verlassen konnten, für die vielen guten Tipps und die Zeit, die Sie sich genommen haben, meine unendenden Fragen zu beantworten. Vielen Dank für alles! Sollten wir nochmal in die Gegend reisen, würde ich mich nur noch an Euch wenden, weil ich weiß, wie professionell, zuverlässig, hilfsbereit und verständnisvoll Sie sind.

Liebe Grüße,
Fam. Schenker

Impressionen

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