Reiseberichte

Bereits seit über 10 Jahren berichten unsere Gäste von ihren unvergesslichen Erlebnissen auf Ihren Afrika Reisen. Sei es, weil sie sich einen Lebenstraum erfüllt haben und den höchsten Berg Afrikas bezwungen haben, Elefanten und Löwen auf einer atemberaubenden Safari begegnet sind oder einfach nur an einem der Traumstrände des Indischen Ozeans relaxt haben. Lesen Sie hier von ihren Erfahrungen!

Unser Urlaub war traumhaft schön

18.11. 2009

Hallo Frau Sirikwa,

nun sind wir bereits 4 Wochen aus unserem Urlaub zurück und ich finde endlich Zeit, um Ihnen ein Feedback zu geben.

Unser von Ihnen organisierte Urlaub in Tansania war traumhaft schön. Nach der Ankunft auf dem Flughafen in Kilimandscharo wurden wir direkt von unserem Guide Leonhard in Empfang genommen. 

Nach einem kurzen Frühstück und dem Verladen des Camping-Equipments ging es direkt los zur Safari im Northern-Distrikt. Unsere erste Station war der Tarangire-Nationalpark. Der Tarangire-Fluss war wegen der Dürre, wie Ende September zu erwarten, zu einem kleinen Bach eingetrocknet. Dem entsprechend hatte sich die Tierwelt auch in der Nähe des verbliebenen Wassers eingefunden und wir bekamen direkt beim ersten Gamedrive einen Eindruck vom Tierreichtum Tansanias, hatten sich doch hier neben Elefanten, Zebras, Gnus, Pavianen, Wasserböcken, Impalas und Löwen auch die unterschiedlichsten Vögel eingefunden. 

Unsere Übernachtung in der Kirurumu-Tented-Lodge war vor der uns bevorstehenden Woche auf den unterschiedlichen Campsites eine schöne und luxuriöse Erfahrung und der Blick vom Rift auf den Natronsee ist grandios. 

Die 110 km Fahrt Fahrt auf der Holperstrecke zum Natronsee war eine spezielle und staubige Erfahrung und führte uns durch sehr abwechslungsreiche Landschaften vorbei am Olongo Dengai zum Kamakia-Campsite am Ngaire-Wasserfall, unweit des Natronsees. 

Die Wanderung durch die Schlucht Flussbett zum Wasserfall - mit der Möglichkeit ein erfrischendes Bad zu nehmen - war vor der anschließenden Exkursion zum Natronsee sehr beeindruckend. Der Natronsee bot uns dann eine sehr reduzierte und karge Naturkulisse. Die einzigen Farbtupfer sind die Flamingos, die dort zu tausenden ihr Futter suchen. Die erste Nacht im Zelt gut überstanden, ging es weiter zur Serengeti. In dieser eindrucksvollen und weiten Naturkulisse sahen wir neben den uns bereits bekannten Tieren auch unsere ersten Hippos, Weißkopfadler, mehrere Leoparden, eine jagende Gepardin, Cervale und einen Karakal. Die erste Nacht in der Serengeti werden wir auch für immer in Erinnerung behalten, da wir in der Nacht auf unserem Platz, den wir nur mit Leonhard und unserem Koch Houssein teilen mussten, Besuch von einem Löwenrudel bekamen, welches direkt hinter unserem Zelt Station machte, um im Anschluss eine Herde Kaffernbüffel zu jagen und eines dieser imposanten Tiere zu erlegen.

Beim Morgengrauen konnten wir dann sehen, dass diese ganze Kulisse noch von einem Rudel Hyänen ergänzt wurde. Sie können sich sicher vorstellen, dass meine Frau wegen der Löwen, die direkt hinter der Zeltleinwand lagen, und der Geräuschkulisse aus Löwenbrüllen, Hyänengelächter und dem Todesschrei des Kaffernbüffels in dieser Nacht kein Auge zugemacht hat. Für mich war es eine Nacht in der Serengeti, wie ich sie mir vorher nie zu träumen erhofft hätte. 

Am Vormittag konnten wir dann die 6 Löwinnen mit dem halbverzehrten Büffel noch in Augenschein nehmen. 

Weiter ging es dann zum Ngorongoro-Krater. Auf dem Simba-Campsite bekamen wir Besuch von einem friedlichen Elefantenbullen und Zebras. Das Licht bei der Einfahrt am frühen Morgen in den Krater ist , wenn der Nebel von der Sonne verdrängt wird, atemberaubend schön.
Neben einem Rudel Hyänen, das sich in Wasserpfützen auf der Piste die Bäuche kühlte und drei Geparden, die sich in der Hitze ausruhten, möchte ich nur die zwei Spitzmaulnashörner erwähnen, die uns über den Weg liefen.

Unsere nächste Station war dann der Manyara Nationalpark.
Dieser NP ist von der Landschaft wieder ganz anders als die Savannen der Sereneti. Es gibt viele Baobabs und andere Bäume und neben den üblichen Säugetieren auch viele Vögel. Wir sahen Eisvögel und verschiedene Colobus-Affen. Leider haben sich uns die Löwen bei unserem Besuch nicht liegend auf den Bäumen gezeigt ;-) 

Am nächsten Tag fuhren wir über Arusha zu unserer letzten Station im Norden Tansanias, der Meru-View-Lodge. Auch hier waren wir gut untergebracht. Die Wanderung durch den Arusha-Nationalpark war sehr interessant und informativ. Bei dem anschließenden Gamedrive sahen wir am Momella-See tausende Zwergflamingos, die den Ufersaum rosa färbten.

Noch erwähnen möchte ich eine Gruppe Giraffen-Jungbullen, die auf der Piste -unmittelbar vor unserem Jeep- ihre Hälse aneinander schlugen und so ihre Kräfte maßen. Im Urwald am Rand des kleinen Ngorongorokraters konnten wir bei unserem Lunch eine Gruppe Schwarz-weiß- Colobus beobachten. Der Flug zum Selous-Gamereserve im Süden Tansanias verlief dann auch problemlos. Hier möchte ich nur erwähnen, dass wir für das Übergepäck - jeder Passagier darf nur 15 kg mitführen - stattliche 60 USD an Coastal-Air bezahlen mussten. Hier wäre es schön gewesen, wenn wir vorher diese Information gehabt hätten, da wir so mit leichterem Gepäck und nicht wie allgemein angenommen 20 kg plus 5 kg Handgepäck pro Person unseren Urlaub angetreten wären.

Das Selous-Gamereserve mit den vielen Flussarmen des Rufiji ist schon aus der Luft sehr schön anzusehen. Hier fühlt man sich noch ein wenig mehr in Afrika, gibt es hier doch viel weniger Touristen und man fährt in einem offenen Jeep fernab der Pisten durch die Wildnis der Savanne und entlang des Rufijiufers. Neben unzähligen Giraffen-, Zebra- und Gnuherden haben wir hier eine Löwengruppe erlebt, die gerade eine junge Giraffe gerissen hatten und ein Wildhundrudel, das in der Mittagshitze döste. Eindrucksvoll war auch die Begegnung mit einer großen Elefantenherde, die 5 Meter neben unserem Jeep anhielten uns anschauten, beschnüffelten und ihre Baby-Elefanten präsentierten. 

Der Gamewalk am frühen Morgen war auch sehr schön und bot Gelegenheit neben vielen Vögeln und Säugetieren auch einmal die Fauna etwas genauer anzuschauen. Die Mannschaft des Mbega-Camps, wo wir 4 Nächte verbrachten, machte auch einen guten Job, hier mitten in der Wildnis. Die Bootssafari zeigte uns dann neben der Bevölkerung am Fluss, unzähligen Krokodile, auch Warane, Eisvögel, Reiher, Löffler, Störchen auch viele Flusspferd-Gruppen. 

Die Lage des Camps direkt am Rufiji ist traumhaft und man erlebt herrliche Sonnenuntergänge, geräuschvoll untermalt von den Hippos, die direkt vor der Haustür im Wasser liegen.

Nach dieser Zeit im Süden ging es dann pünktlich mit dem Kleinflugzeug - die staubige Piste musste vorher von Giraffen, Kudus und Warzenschweinen geräumt werden - nach Sansibar, unserer letzten Station. Auch hier funktionierte der Shuttle wieder tadellos.

Die 6 Tage im Pongwe-Bach-Hotel vergingen wie im Flug, obwohl für uns neben den Annehmlichkeiten des Hotels, dem guten Essen und den Spaziergängen bei Ebbe nur Faulenzen am traumhaft schönen Strand - Bacardi-Feeling-Pur - angesagt war. Den Ausklang auf Sansibar bildete dann Stonetown - eine im historischen Stadtbild sehr abwechslungsreiche Stadt - ab, wo wir unsere letzte Nacht verbrachten im Tembo-Hotel verbrachten.

Liebe Frau Sirikwa, wir möchten uns ganz herzlich für die gute Beratung, professionelle Planung und deren hervorragende Umsetzung - auch durch Ihre Partner vor Ort - bedanken. Dank Ihrer Vorarbeit wird der Aufenthalt in Tansania für uns ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

Herzliche Grüße
Reinhold Hofmann

 

 

Impressionen

Zurück zur Übersicht