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Reiseberichte 2010
25.05.2010
Hallo Annette,
Unsere Safari in Tanzania war ein Traum und hat alle unsere Erwartungen übertroffen! Wir melden uns erst jetzt, weil wir gerne Fotos mitschicken wollten. Aber aus den 2000 Fotos, die wir aus nächster Nähe von Löwen, Geparden, Leoparden, Hyänen, Elefanten, Zebras, Gnus, Affen, ... geschossen haben, konnten wir bisher noch immer nicht die schönsten 100 aussuchen. Es sind tolle Nahaufnahmen mit schönen Erinnerungen dabei. Wir haben die Serengeti Anfang März als endloses Grasland mit im Wind wogendem Gras und blühenden Blumen gesehen!
Das Highlight unserer Reise waren die 2 Nächte im Nasikia Luxury Camp, einem kleinen, exklusiven Zeltlager am Naabi Hill Gate. Das war pures Natur- und Safarierlebnis auch in dunkler afrikanischer Nacht. In unmittelbarer Nähe ist die große Migration vorbeigekommen. Gnu- und Zebraherden in einer endlosen Ebene soweit das Auge reicht. Unglaubliche Begegnungen mit Geparden und Hyänen fanden auch in dieser endlosen Weite statt. Der Ngorongoro Krater bot dann alles, was bis nicht zu sehen war: Löwenrudel mit Jungem aus nächster Nähe, Nashörner und alle anderen Tiere in großer Dichte und ohne Scheu. Unglaublich schön waren auch die Seen mit den Flamingoschwärmen. Dass Störche in so großen Schwärmen auftreten, wie wir sie in der Serentgeti gesehen haben, war uns auch nicht bewusst. Ein super Abschluss war die Wanderung im Arusha Nationalpark, wo man ganz nah an Giraffen, Büffel, Paviane und Warzenschweine herankommt.
Ein großes Lob an unseren Guide Immanuel, der uns mit dem Landrover sicher, freundlich und komfortabel durch Tanzania geführt hat. Wir reisten nur zu zweit mit unserem Guide von Arushi zum Lake Manyara, in die Serengeti, zum Ngorongoro Krater, in den Tarangire National Park und zum Arusha National Park. Die Menschen in Tanzania sind sehr freundlich und zuvorkommend. Insgeamt war es eine tolle Reise, die wir genau so jederzeit wieder machen würden!
Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank,
Alfred Buder und Johanna Früchtl
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10.05.2010
Liebe Frau Sirikwa,
Es war sehr schön, nach drei Monaten Arbeiten in Tansania das Land zum Ende noch von einer etwas enstpannteren Seite touristisch zu erleben.
Das Mtoni Marine auf Sansibar hat uns sehr gut gefallen, besonders der große Swimming Pool direkt am Strand war toll. Das Zimmer war so schön, dass man es auch an den beiden Regentagen dort gut aushalten konnte. Die Hochzeit war super organisiert und sogar noch ein bisschen schöner, als wir uns vorher vorgestellt hatten. Sjani von Weddings on Zanzibar hat schon am Ankunftstag mit uns Kontakt aufgenommen, uns dann am Tag selbst gut vorbereitet und begleitet und den Ort liebevoll dekoriert. Der Tag war genauso entspannt, wie wir ihn uns gewünscht haben. Auch mit Hilfe der fast 300 Fotos von der Fotografin werden wir den Tag in bester Erinnerung behalten.
Die Outpost Lodge in Arusha fanden wir vom Zimmer her nicht ganz so toll, an einem Morgen haben wir mehrere Schnecken gefunden und es roch in beiden Zimmern, die wir hatten, leicht nach Schimmelpilz. Schön war aber der Cafebereich und das Essen war relativ günstig und gut.
Die Safari nach Lake Manyara, Ngorongoro und Serengeti hat uns sehr gut gefallen. Wir haben sehr viele Tiere gesehen, darunter mehrere Elefantenherden, und waren begeistert von der Schönheit der Landschaft und wie unterschiedlich die Parks trotz ihrer räumlichen Nähe sind. Im Nachhinein waren 5 Tage aber etwas zu viel für uns, nach dem dritten Tag waren wir leicht reizüberflutet. Unser Guide Andrew war im Allgemeinen gut, aber die Kommunikation über das Programm der Safari, also was wir wann machen, war etwas spärlich. So hat er uns zum Beispiel nicht gesagt, dass wir um 6 Uhr für einen Fahrt aufbrechen sollten, weil man dann besser jagende Tiere sehen kann, oder dass wir dei Tour abkürzen, wenn wir schon am 4. Tag in den Krater hinabfahren.
Dafür war das Ngorongro Farmhouse aber eines der schönsten Hotels in denen wir je waren. Die Seronera Wildlife Lodge in der Serengeti hat zwar eine super Lage (morgens wurden wir teilweise von der Migration der Gnus und Zebras geweckt), aber die Zimmer waren doch sehr eng, das Essen nicht sonderlich gut und der Service schlecht. Bei einer nur 10 % Belegung des Hotels muss man nicht unbedingt in dem Bereich untergebracht werden, in dem Reperaturarbeiten stattfinden, der vorhandene und funktionsfähige Fitnessraum war geschlossen und konnte auch auf Anfrage nicht geöffnet werden, und in dem Restaurant durfte man sich 15 Minuten vor Essensanfang noch nicht einmal hinsetzen.
Ihr Tip, besser nicht am gleichen Tag von Arusha nach Dar zu fliegen, an dem der Rückflug nach Deutschland geplant ist, war übrigens Gold wert. Precision Air hat unseren Flug anulliert, uns auf einen späteren Flug umgebucht und dann unser Gepäck in Arusha vergessen. Nur durch beharrliches Nachfragen haben wir es noch am gleichen Abend ins Hotel nachgeliefert bekommen. Bei den Flügen sollte man auf jeden Fall mindestens 2 Stunden vorher am Flughafen auftauchen, da Precision Air regelmäßig überbucht. Eine Passagiere, die auf den späteren Flug gebucht waren, den wir dann nehmen sollten, wurden wegen unseren Umbuchungen nicht mitgenommen.
Das Peacock Hotel in Daressalam hat uns an unserem letzten Tag übriges doch noch etwas besser gefalllen: das 2. Zimmer war besser, das Abendessen im hoteleigenem Restaurant gut und der Service sehr freundlich.
Auch wenn wir ein paar Kritikpunkte geäußert haben, hat uns die Reise doch allgemein sehr gut gefallen und wir wissen, dass in Tansania eine gute Unterkunft bzw. guter Service relativ teuer ist. Safari Experts waren jedenfalls jederzeit super erreichbar, engagiert und hilsbereit und es hat uns auch sehr gefreut, Sie in Arusha persönlich kennenzulernen. Zuletzt wollten wir Ihnen noch die Telefonnummer von einem sehr netten Taxifahrer in Daressalam geben, der für die Fahrt zum Flughafen mit ca. 20.000 TSH einen ganz guten Preis bietet:
Philbert 0714009797
Herzliche Grüße
Christina & Mario
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28.04.2010
Guten Abend Frau Sirikwa !
Hier nun die versprochene genauere Beschreibung des Hochseefischens.
An diesem Ausflug haben nur mein Mann und der älteste Sohn teilgenommen.
Mein Mann ist seit 20 Jahren Angler, hat entsprechende Erfahrung und war auf Cuba auch schon mal Hochseeangeln.
Was er an diesem Ausflug nicht so gut fand waren fogende Punkte:
1. Die Angelausrüstung war nur mittelmäßig 2. Es gab keine natürlichen Köder 3. Er hatte den Eindruck, dass dieser Däne sich nur auf seinen Fischfinder verlassen hat und selbst kein Gespür fürs Angeln hatte 4. Das Schlimmste, er hat ihm einen Korallenhäger als Biss eines großen Fisches verkauft. Das war der Punkt, der meinen Mann am meisten geärgert hat, weil er ihm damit einen Traum zerstört hat.
Er wäre zufriedener gewesen, wenn er an diesem Tag nichts gefangen hätte. ( Keinen Fisch aber auch keine Korallen!)
So nun habe ich genug Negatives geschrieben, was aber gar nicht zum gesamten Bild unseres Urlaubes passt.
Wir waren mit Ihrer Planung und Durchführung sehr zufrieden. Es hat alles wunderbar geklappt.
Begonnen hat es mit einem wunderbaren Flug mit KLM. Wir sind zum Ersten mal mit KLM geflogen und waren begeistert was Essen, Service und Entertraiment angeht.
Während der Safari waren wir bei Emanuel gut aufgehoben. Er ist auf unsere Wünsche eingegangen. So haben wir einmal einen Markt und ein Masai Dorf besucht und waren auch mal in einem einheimischen Restaurant essen. Wenn die Kinder mal etwas früher im Hotel sein wollten, war das auch kein Problem.
Der Tipp von Ihnen, uns auf Sansibar mit Hassan in Verbindung zu
setzen, war auch sehr gut,
Hassan hat sehr schnell und unkompliziert reagiert. Auf Sansibar war
Osman unser Fahrer. Auch er war sehr nett und ist auf unsere
individuellen Wünsche eingegangen. ( Z.B Shoppen in Stone Town).
So sind wir zwei mal zum Schnorcheln gefahren, haben die Gewürztour
gemacht und haben auch die Insel mit den Schildkröten besucht.
Das Hotel Hakuna Matata hatte ich ja selbst ausgesucht. Es war eine
schöne gepflegte Anlage, das Abendessen sehr gut. Mir war es ein wenig
zu persönlich und für Kinder ist es auch nicht ideal.( Vielleicht für
Ihre weiteren Kunden interessant.)
Insgesamt haben wir einen einzigartigen Urlaub, mit so außergewöhnlichen Erlebnissen und eindrucksvollen Bildern erlebt, dass man noch lange Zeit mit viel Freude daran denken wird und vielleicht irgendwann wieder mal Sehnsucht nach der Weite dieses Landes bekommt. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, sich wieder mit Ihnen in Verbindung zu setzen um diese Sehnsucht zu stillen.
Bei Ihnen möchte ich mich noch für die stets schnellen Antworten auf meine vielen Fragen bedanken.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute für die weitere Zukunft, egal ob in Deutschland oder in Tansania.
Mit freundlichen Grüßen
Annerose Schunn
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08.03.2010
Hallo Annette,
freu mich riesig für eure neue Homepage. Kann‘s kaum erwarten, da drin rumzustöbern. Ein Besuch auf eurer Homepage ist für mich immer wie ein kurzer Ausflug zurück zu unserer schönen Tansaniareise.
Drei Wochen Zeit brachten wir mit, die ihr uns bestens geplant hattet. Vom 12. Januar bis zum 1. Februar 2010 sollte der Tansaniaurlaub endlich Wirklichkeit werden.
Mit dem Nachtflug nach Kilimanjaro fing es schon an, so konnten wir noch am Ankunftstag, nach ein paar entspannenden Stunden in der Outpost Lodge in Arusha, den Arusha-Nationalpark besichtigen, der wirklich sehr empfehlenswert ist. Man erwartet ja nichts großartiges von so einem „kleinen“ Park (klein verhältnismäßig zu den bekannteren Riesenparks wie z. B. der Serengeti). Und dann wurden wir wahrlich überrascht mit einer Fülle an Tieren. Das war sozusagen eine herrliche Begrüßung in diesem wunderschönen Land.
Am nächsten Tag gings dann richtig los Richtung Manyara. Es sind zwar meist „kurze“ (150-200km) Strecken, dafür man aber mehr als 3-5 Stunden benötigt, die einem aber niemals langweilig erscheinen. Weil man nie satt wird vom Sehen. Also besuchten wir am 2. Tag den Lake-Manyara-Nationalpark, der ebenfalls sehr empfehlenswert ist. Die Landschaft dort ist einmalig. Währenddessen wurde unser Zelt im Jambo Campsite aufgebaut. Sehr praktisch und servicereich, man braucht sich quasi um nix zu kümmern. Am 3. Tag fuhren wir weiter zum Lake Natron. Die Fahrt war ein einziges Geschaukele, jedoch sehr interessant wiederrum vom Sehen und Staunen. Man fährt stundenlang, ohne dass einem auch nur ein einziges Auto entgegenkommt. Hier und da mal eine kleine Siedlung, aber ansonsten kommt man sich wirklich wie in der Wildnis vor. Beim Lake Natron bezogen wir die Lake-Natron-Tendet Camp (von moivaro). Hier wurden wir herzlichst begrüßt, wir machten einen Ausflug zu einem Wasserfall unter der Führung von einem Maasai, derjenige führte uns dann auch am nächsten Tag zum Lake Natron runter. Im Nachhinein muss ich sagen, war das hier die spannendste Zeit. Wir durften dann auch das Dorf von diesem Maasai besuchen, die dann auch einen Tanz für uns aufführten. Es kam uns überhaupt sehr authentisch vor, da wir die einzigen Besucher hier waren und die Maasais hier wirklich so leben. Danach ging eine ermüdende lange Reise über und durch die Bergwelt Richtung Serengeti weiter. Wir fuhren den ganzen Tag über sehr schlechte Pisten, Flussläufe. Erdrisse in der Straße machten so manchen Weg unpassierbar, dass wir ausweichen mussten durch Dörfer zu fahren, da wo normalerweise kein Touri jemals vorbeikommt. In der Serengeti verbrachten wir 2 Nächte, die trotz der dortigen Sommerzeit, sehr kalt waren. Die Serengeti war auch ganz anders wie ich sie mir vorgestellt habe. Sie war blühend und grünend und sehr weitläufig. Daraufhin fuhren wir zum Ngorongoro-Krater. Die Fahrt dahin war schon spektakulär wegen der riesigen Gnuherden. Wir bezogen da die Ngorongoro Wildlife Lodge, ein riesiges Hotel mit herrlichem Panoramablick in den Krater. Es tut auch gut zwischen den Camps auch mal in einem schönen Hotel zu nächtigen, um ordentlich duschen zu können. Tags drauf machten wir eine Kratertour, die das Highlight überhaupt auf dieser Reise war. Eine solche Fülle an unterschiedlichen Tieren war uns bislang noch nicht begegnet. Und die Landschaft toppt natürlich noch alles. Auf alle Fälle sehr empfehlenswert. Zum Schluss der Safari besuchten wir noch den Tarangire Nationalpark, der landschaftlich zwar sehr schön war, aber außer Elefanten nicht viel mehr sahen. War aber auch schön. Somit waren die ersten zehn Tage bereits verstrichen und wir flogen von Arusha nach Sansibar. Da verbrachten wir die ersten fünf Tage an der Ostküste in der Bahari View Lodge. Es waren die entspannendsten Tage überhaupt hier. Es stehn ca. 14 Bungalows zur Verfügung, die eine traditionelle und stilvolle Einrichtung haben, sehr sauber sind, die Wege zum Restaurant, Bar, etc. sind sandig, man hat hier ein absolutes Karibikfeeling. Das Essen und der Service waren vorzüglich hier. Man kann von hier aus den Jozani Forest oder die Safari Blue als Ausflug buchen. Sie sind beide sehr empfehlenswert. Die letzten fünf Tage verbrachten wir in der Hakuna Matata Lodge an der Westküste nahe Stone Town. Diese Lodge ist einfach nur himmlisch. Das deutsche Ehepaar, die vor ein paar Jahren ausgewandert sind und sich hier mit dieser Anlage selbständig gemacht haben, sind sehr nett, zuvorkommend und bewirten ihre Gäste persönlich. Rose zaubert jeden Abend herrliche Sachen, vor allem aus frischem Fisch. Von hier aus kann man ebenfalls Ausflüge buchen. Sehr praktisch ist die Spice-Tour, da die Anfahrt nur ca. 10-15 Minuten dauert und Stone Town, da haben wir allerdings auf eine Stadtführung verzichtet und sind alleine durch diese Stadt nach eigenem Gusto rumgelaufen. Wir machten auch einen Ausflug zu einer Sandbank inklusive Picknickkorb, der zwar nicht günstig war, aber lohnenswert und einmalig schön.
Alles in allem waren wir jederzeit zu 100% gut betreut, hatten supergute Serviceleistungen, die Transporte von und zu den Hotels, Flügen etc. klappte einwandfrei. Wir danken Ihnen liebe Familie Sirikwa, dass Sie uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen, dass wir uns auf Sie verlassen konnten, für die vielen guten Tipps und die Zeit, die Sie sich genommen haben, meine unendenden Fragen zu beantworten. Vielen Dank für alles! Sollten wir nochmal in die Gegend reisen, würde ich mich nur noch an Euch wenden, weil ich weiß, wie professionell, zuverlässig, hilfsbereit und verständnisvoll Sie sind.
Liebe Grüße,
Fam. Schenker
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04.03.2010
Grüezi Frau Sirikwa
Jetzt sind wir schon wieder über drei Wochen aus den Ferien zurück. Leider haben wir erst heute festgestellt, dass Sie unsere E-Mail direkt von Chale Island (Kenia) nicht erreicht hat.
Wir wollten uns bei Ihnen für die gute Beratung und Organisation bedanken. Hat alles Tipp topp geklappt und wir erlebten eine aufregende und abenteuerliche Safari mit doch sehr luxuriösen Unterkünften. Im Zeltcamp in der Serengeti waren wir für eine Nacht sogar die einzigen Gäste.
Übrigens, den Uhuru Peak (Kilimanjaro) haben wir erreicht, was diese Reise natürlich zu einem ganz Spezielles Erlebnis macht. Aber wir durften auch ganz viele Tiere aus nächster Nähe beobachten, was uns leider bisher auf unseren Reisen nie gelang.
Nochmals herzlichen Dank und alles Gute.
Freundliche Grüsse aus der Schweiz
Monika Fäh & Michael Lüssi
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27.02.2010
Hallo Frau Sirikwa,
nachdem wir wieder gut aus Tansania zurück sind und die ersten Schritte ins normale Leben hinter uns haben, ist es Zeit für ein kurzes Fazit unserer Abenteuerreise.
Wir sind froh und glücklich, die Tour mit Ihrer Hilfe so zusammengestellt zu haben, es war ein unvergessliches Erlebnis! Wir haben viel über Land und Leute erfahren und sind neugierig auf Tansania geworden.
Alle Flüge und Transfers haben - bis auf die unvermeidlichen Verspätungen bei einigen Flügen - einwandfrei geklappt und alle waren freundlich und bemüht um unser Wohl.
Im Mittelpunkt stand natürlich die Erklimmung des Kilimanjaro, die wir beide geschafft haben (auch wenn es bei mir nur bis zum Gilman's Point ging). Was für ein Erlebnis! Hier hatten wir ja zwischenzeitlich Kontakt, da es an den beiden ersten Tagen ja die Komplikationen gab. Die nicht vollständig geladene Geldkarte auf der einen Seite, die völlig überfüllten Hütten auf der anderen Seite. Hier hatte sich unser Führer Julius Donald dazu entschieden, sich selbst um ein Zelt für die Träger zu kümmern und war erst am dritten Tag zu uns gestoßen. Wie schon gesagt, war das sicher keine gute Vorbereitung für den Gipfelsturm, obwohl sich der kurzfristig zum Hilfsführer ernannte Hemid alle Mühe gegeben hatte und noch einen unserer Rücksäcke beim Aufstieg tragen musste. Aber ohne Julius als Führer war die Kommunikation an den beiden ersten Tagen einfach nicht optimal. Naja, geschafft haben wir es trotzdem.
Für Ihre zukünftigen Planungen möchten wir Ihnen noch sagen, dass die Ngurdoto Mountain Lodge in Arusha nicht unbedingt empfehlenswert ist. Die Zimmer sind zwar großzügig, die Anlage erinnert aber in Ihrer Architektur und Atmosphäre an sozialistische Einrichtungen. Das Essen war auch nicht besonders toll. Dafür haben wir uns anschließend im Ocean Paradise auf Sansibar umso wohler gefühlt.
Auf diesem Wege bedanken wir uns nochmals für Ihr Engagement.
Liebe Grüße, auch im Namen von Herrn Sollanek, und ein Hakuna matata
Michael Hermann
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11.01.2010
Liebe Familie Sirikwa,nun sind wir Mittwoch morgen wieder gut in Berlin gelandet - nochmals herzlichen Dank für die wirklich gute Planung unserer Tansania-Reise. Es war alles bestens organisiert - schon der Fahrer, der uns in den Selouspark gebracht hat, war super, er hat uns auf der Hinfahrt auf besonders schöne Landschaften und Pflanzen aufmerksam gemacht und uns auf der Rückfahrt sicher am Fährhafen nach Sansibar abgesetzt, inklusive Hilfe beim Kartenkauf. Wirklich nette Mitarbeiter hatte das Camp und super Guides, wir haben es sehr genossen und viel gelernt über die Fauna und Flora Tansanias.
Auch auf Sansibar war alles gut, trotz Stromausfall. Eine wunderbare Insel zum Erholen. Toll auch Ihre Idee, zwei Nächte in Stone Town zu sein. So haben wir diese interessante Altstadt sehr intensiv erlebt, unsere Kinder waren sehr begeistert.
Eine Führung durch Stonetown haben wir auch gemacht, mit Ihrer Partnerorganisation vor Ort. In der Tat, sehr beeindruckend, vor allem auch die Geschichte der Sklaverei. Da schämt man sich schon ein bisschen als Europäer...
Ein Erlebnis der besonderen Art auf Sansibar war auch ein Schnorchelausflug mit den super schmalen Holzbooten mit beidseitigen Holzstützen, in denen man nur auf der schmalen Reeling sitzen kann, Segelplanen aus alten Plastikplanen und wo man erst mal durchs Meer stapfen musste, um hinzukommen. Oder der Versuch, Essen am Strand zu bestellen (One Stone Bar) und wo der Koch nach der Bestellung erst mal loszog, die Zutaten zum Essen zu besorgen (inklusive Klettern auf eine Kokospalme, um Nüsse zu ernten für die Sauce). Die Vorbereitung dauerte 2 Stunden, dafür dann aber super frisch und lecker...
Wir haben Tansania als landschaftlich vielfältiges und wunderschönes Land erlebt mit sehr offenen, trotz ihrer Armut würdevollen Menschen. Geholfen hat uns im Kontakt zu den Menschen natürlich auch, dass unsere Tochter Kisuaheli spricht, dies vor allem beim ersten Teil der Reise, wo wir auch öffentliche Verkehrsmittel inklusive Dalla-Dallas benutzt haben und in einer kleinen Stadt gewohnt haben mit vielen Einladungen in tansanische Haushalte. Unsere Tochter war immer der Liebling der Verkäufer, Kellner und Guides, alle haben sich gefreut, dass eine junge Europäerin in Tansania als Lehrerin arbeitet und haben mit ihr geplaudert. Eindrucksvoll war es auch, in Njombe eine Secondary-School besuchen zu können und viel über das tansanische Bildungssystem mit seinen Problemen (Schulgeld, fehlende Bücher) zu hören.
Nun erinnern uns noch die vielen Mitbringsel, wunderbare Stoffe, Röcke, die wir uns in Njombe haben nähen lassen und Ketten, Ohrringe und Schnitzereien vom Holzschnitzermarkt in Dar Es Salam an die tolle Reise.!
Nochmals herzlichen Dank für die gute Planung.
Auch Ihnen alles Gute für 2010, vor allem auch Erfolg für Ihr Unternehmen.
Liebe Grüße, Familie Nieskens
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